Diese Seiten beschreiben beispielhaft unser Projekt bei Karmann in Osnabrück.

Personaltransfer Karmann Osnabrück: Chancen auf neue Jobs stehen gut

107 von 393 ehemaligen Autobauern bereits nach drei Monaten vermittelt / Schaffer service qualifiziert unter anderem zu Lokführern, Fernfahrern, CNC-Kräften, Industrieisolierern und Laminierern

20. May 2008

(bg) Osnabrück, 20. Mai 2008. Gut 27 Prozent (107) der 393 Karmann-Mitarbeiter, die sich seit Februar 2008 für die Betreuung durch die Personaltransfergesellschaft Schaffer service GmbH in Osnabrück entschieden haben, arbeiten bereits wieder in neuen Jobs.

"Wir sind zuversichtlich, dass wir bis zum Ende des Jahres mit unserem bewährten Mix aus intensiver Einzelberatung, individuellen und marktorientierten Qualifizierungsstrategien für die meisten Fachkräfte schnell neue Erwerbsmöglichkeiten finden", betonte Rommy Schaffer, Geschäftsführerin der Schaffer service GmbH, am Dienstag in Osnabrück. "Die Chancen stehen gut, zumal sich auch die Konjunktur positiv entwickelt." Mit Unterstützung der Wilhelm Karmann GmbH, des Landes Niedersachsen und der Agentur für Arbeit Osnabrück sei das angestrebte Ziel, für mindestens 60 Prozent der Autobauer neue berufliche Perspektiven zu finden, mit Sicherheit umsetzbar.

Passgenaue Qualifizierung für den Markt

Unter den 393 Mitarbeitern, die nach der Kündigung am Stammsitz der Wilhelm Karmann GmbH in Osnabrück Anfang des Jahres zu Schaffer service gewechselt sind, befinden sich unter anderem Werkzeugmacher, Lackierer, Näherinnen, Kfz-Mechaniker und Elektroinstallateure. Marktorientierte Qualifizierungen, die speziell auf die Anforderungen interessierter Arbeitgeber zugeschnitten werden, erhöhen zusätzlich die Vermittlungschancen der Schaffer-Klienten. "Wir planen zurzeit einige Weiterbildungen unter anderem für Triebfahrzeugführer, NC-Kräfte, Industrieisolierer, Laminierer und Qualitätssicherer", kündigte die Geschäftsführerin an: Die Westfalenbahn habe Interesse an weiteren Lokführern für den Personennahverkehr angemeldet; der französische Logistikkonzern VEOLIA für den Güterfernverkehr. Der Windkraftanlagenhersteller AREVA bemühe sich gezielt um Schaffer-Klienten für die heimische Produktion in der Schweiz. Gemeinsam mit dem Osnabrücker Ingenieurbüro Diederich und dem Berufsfortbildungswerk in Leipzig würden Inspekteure für Grundstückentwässerungsanlagen ausgebildet. In Kooperation mit regionalen Spediteuren und der DEKRA bereiteten sich mehrere Klienten durch diverse Zusatzqualifikationen auf ihren künftigen Job als Berufsfernfahrer vor. Gemeinsam mit dem Bremer Unternehmen Kaefer würden Industrieisolierer sowie in Kooperation mit RKM-Zeitarbeit Laminierer für ein Bauprojekt im Emsland geschult. Zusätzlich plane eine Reihe von Klienten mit professioneller Unterstützung die Existenzgründung.

"Sie benötigen speziell geschultes Fachpersonal für Ihre Produktion oder Ihren  Servicebereich? Sprechen Sie mit uns", ermunterte Rommy Schaffer die Unternehmen.
Ansprechpartner ist Thomas Gerwert, Leiter Research Schaffer service GmbH, Tel. 0541/ 581-3067.

Sozialverträglicher Personaltransfer
Im Januar 2008 haben die Betriebsparteien der Wilhelm Karmann GmbH einen Sozialplan für rund 500 Mitarbeiter ausgehandelt, der unter anderem das Angebot vorsieht, ab dem 1. Februar die Dienste von Schaffer service in Anspruch zu nehmen. Wie beim Sozialplan 2006/07 teilen sich Karmann, die Agentur für Arbeit Osnabrück und das Land Niedersachsen die Kosten für die individuelle Beratung, Qualifizierung und Vermittlung, um einen möglichst sozialverträglichen Personaltransfer sicherzustellen. Die Förderung des Landes ist erneut mit der Zielvorgabe verbunden, mindestens 60 Prozent der Arbeitsuchenden in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln. Der ursprünglich auf den 31. Januar 2008 befristete Personaltransfer durch Schaffer service verlängert sich damit um ein Jahr.

Fit für den neuen Job oder die Existenzgründung
Schaffer service betreute bereits erfolgreich die Karmann-Mitarbeiter, die aufgrund der anhaltenden Auftragsflaute im Unternehmensbereich Fahrzeugbau seit September 2006 ihre Stellen im Osnabrücker Werk verloren haben. Von den 642 Fachkräften, die sich im Oktober 2006 und im Februar 2007 für die Transfergesellschaft entschieden haben, sind mittlerweile mehr als 71 Prozent in neuen Jobs. Davon arbeiten lediglich sieben Prozent für Zeitarbeitsfirmen, obwohl ein Großteil der Stellen in diesem Bereich nur noch über Zeitarbeitsfirmen besetzt wird; acht Prozent haben sich mithilfe der Existenzgründungsberatung von Schaffer service selbstständig gemacht. Insgesamt haben bisher 452 Weiterbildungskurse für die Klienten von Schaffer service stattgefunden. Diese marktorientierten Zusatzqualifikationen werden zumeist in enger Abstimmung mit dem jeweiligen neuen Arbeitgeber entwickelt (Details Qualifikation: s.a. Pressemitteilung vom 24.08.07 unter www.die-besten-im-nordwesten.de).

Kurzporträt Schaffer service GmbH
Die Schaffer service GmbH wurde am 1. Oktober 2006 auf Anregung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) exklusiv für die Mitarbeiter gegründet, die seit September 2006 ihre Jobs am Stammsitz des Automobilbauers in Osnabrück verloren haben. Schaffer service ist eine Tochter der Schaffer consulting GmbH in München, die seit Jahren erfolgreich Unternehmen und deren Mitarbeiter bei Teil- und Betriebsschließungen, Personalrestrukturierungen oder Insolvenzen berät. Das Land Niedersachsen fördert den Transfer in erheblichem Umfang über das Programm Dynamische Integration in den Arbeitsmarkt (DIA) aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die konkrete Umsetzung erfolgt über die NBank. Die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen hat den Auftrag, die ESF-Förderung durch Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung und Serviceangebote zu unterstützen und prüft die korrekte Verwendung der Mittel.

Zielvorgabe mindestens 60 Prozent
Aufgabe von Schaffer service ist es, gemeinsam mit dem Osnabrücker Autozulieferer, der Bundesagentur für Arbeit und der niedersächsischen Landesregierung einen sozialverträglichen Weg für die ehemaligen Arbeiter und Angestellten in neue Beschäftigung zu finden. Zielvorgabe: mindestens 60 Prozent der Arbeitssuchenden zu vermitteln. Sie erhalten während ihrer befristeten Zugehörigkeit zu der Transfergesellschaft -- je nach Kündigungsfrist zwei Monate bis zu einem Jahr -- Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 bis 67 Prozent ihres letzten Nettolohns von der Arbeitsagentur. Karmann steuert weitere 18 Prozent bei, übernimmt die Sozialbeiträge, Urlaubs- und Feiertagslöhne sowie einen Teil des Qualifizierungs- und Beratungsbudgets.

Datei zum Download:
PM_Schaffer_20052008.pdf

zurück zur Übersicht

Presse

Pressemitteilungen

Personaltransfer Karmann Osnabrück: Qualifizierung und Vermittlung laufen gut
(bg) Osnabrück, 31. Juli 2008. Ein halbes Jahr nach der Kündigung haben viele der rund 500 ehemaligen Mitarbeiter des Osnabrücker Automobilzulieferers Wilhelm Karmann GmbH neue Berufsperspektiven: 43,5 Prozent (175) der 402 ehemaligen Autobauer, die sich auf der Grundlage des im Januar 2008 ausgehandelten Sozialplans für die Betreuung durch die Personaltransfergesellschaft Schaffer service GmbH entschieden haben, sind wieder im Job. Lediglich zwei Fachkräfte befinden sich in Zeitarbeitsverhältnissen, 16 haben sich für den Schritt in die Selbstständigkeit entschieden.
mehr...
Personaltransfer Karmann Osnabrück: Chancen auf neue Jobs stehen gut
(bg) Osnabrück, 20. Mai 2008. Gut 27 Prozent (107) der 393 Karmann-Mitarbeiter, die sich seit Februar 2008 für die Betreuung durch die Personaltransfergesellschaft Schaffer service GmbH in Osnabrück entschieden haben, arbeiten bereits wieder in neuen Jobs.
mehr...